Emma’s vordere Reifen waren einseitig abgefahren, also brauchte Emma noch einmal neue Reifen vorne, hier sieht man das Ergebnis. Zusätzlich war es notwendig, die Spur einzustellen. Da die Spurstange aber am Ende war, was sich beim Werkstattbesuch anlässlich des TÜVs herausstellte, wurde sie ersetzt. Auch die Lenkstange musste ausgetauscht und die Bremsen nachgezogen werden.
Diesmal wurde also der TÜV-Besuch leider sehr teuer, und ich bin dankbar dafür, dass ich eine Sponsorin gefunden hatte, die mich in dieser Angelegenheit unterstützt hat. Vielen lieben Dank nochmal dafür!
Emma’s hintere linke Ecke hat es mir schon immer angetan, hier ein Foto davon, wie ich sie einfach verklebte, weil sie wieder mal defekt war … Sie war grundsätzlich sehr gefährdet beim Rückwärtsfahren ohne Kamera, denn diese Stelle sieht man nicht gut mit den Außenspiegeln.
Weil es nicht so auffiel, konnte ich so eine Weile rumfahren damit. Aber es war nur eine Frage der Zeit …
Der Job ihres Lebens!
Emma mit Anhänger
Und dann hatte Emma in Waiblingen einen ganz wichtigen Job: Sie musste einen 3 Tonnen schweren Anhänger eines mittelalterlichen Marktzubers auf einen Parkplatz außerhalb des Veranstaltungsgeländes bringen … Das schaffte sie natürlich mit Bravour, allerdings war ich danach nassgeschwitzt!
Gemütlich geht auch …
Urlaub mit Freunden
Und dieses Jahr schafften wir es tatsächlich, einfach mal mit Freunden ein bisschen zu relaxen, auf einem Platz im Schwarzwald. Freija war auch ganz begeistert 🙂
Die hintere Ecke wird repariert
Hier die Reparatur des Lichts…
Zweimal hatte ich mir das Licht geschrottet, und zweimal gute 100 € allein für die Ersatzteile ausgegeben. Die Reparatur kostete extra, aber für den TÜV musste es natürlich gemacht werden. Inzwischen hab ich eine Kamera, so dass dieses Thema nicht mehr so kompliziert ist.
In diesem Jahr hat Emma’s Servolenkung plötzlich ziemlich gesponnen und dann auch den Geist aufgegeben. Sie musste also ausgetauscht werden, und dadurch kam ich mit dem „Gorilla-Park“ in Mecklenburg-Vorpommern das erste Mal in Kontakt. Dort werden hauptsächlich solche Busse wie Emma repariert und auch teils wieder auf- oder ausgebaut bzw. wieder hergestellt. Der Inhaber hat sich diesen Bussen verschrieben und besorgt entsprechend auch Ersatzteile, die sonst nirgends zu finden sind. Er schickte mir eine aufbereitete, gebrauchte Servopumpe, die wesentlich günstiger war als eine neue, und die vor Ort eingebaut werden konnte. Leider hab ich dazu keine Bilder gemacht.
Emma war jetzt mein Fahrzeug, mit dem ich immer und überall unterwegs war, von Markt zu Markt, von Veranstaltung zu Veranstaltung und auch sonst. Manchmal stand ich einfach irgendwo in einem Wald und übernachtete dort, es war einfach richtig schön, sich so frei irgendwo aufzuhalten und das eigene Schneckenhaus dabeizuhaben.
Der erste Schubladenschrank
Mein erster Schubladenschrank, selbst veredelt
Ich hatte den ersten Schrank erworben, ein gebrauchter Vollholz-Kiefer-Schubladenschrank. Er sah schrecklich aus und war auch nicht mehr ganz in Ordnung, aber ich baute ihn mit Hilfe von Martin um, einem befreundeten Schreiner, der auch andere Wohnmobileinbauten mit anderen Leuten zusammen machte. Er zeigte mir, welche Schließmechanismen für Wohnmobile geeignet sind, und so baute ich diese Knöpfe ein. Davor war da nur die üblichen Holzgriffe, die natürlich untauglich waren, wenn ich mit der Emma unterwegs Kurven fahren wollte. Dazu musste es für mich aber auch schön sein, nicht nur funktionell, also kam die Farbe drauf… Man sagt, dieser Schrank würde vierfach lachen ::-))))
Emma’s Schönheitsreparatur
Emma bearbeiten
Emma bearbeiten
Wer mich kennt weiß, wie viel Angst ich vor Höhe habe. Allerdings hat ein freundlicher Nachbar mir ein Gerüst zur Verfügung gestellt, deshalb hat das hier ganz gut geklappt, nach anfänglichen Schwierigkeiten. Ich konnte bald recht ruhig da oben sitzen und den Rost in Emma’s Oberstübchen mit Owatrol ein bisschen in den Griff kriegen .
Freija und Emma
Und so ganz langsam war auch Freija einigermaßen zufrieden, wenn wir mit Emma unterwegs waren. Sie hatte von Anfang an Angst, Emma war nicht ihre Freundin! Ich nehme an, es ist der Lärm, den Emma beim Fahren so macht, denn das ist schon erheblich. In diesem Jahr aber gewöhnte sich Freija daran, und sie konnte bei längeren Fahrten auch schon in ihrer inneren Hundehütte schlafen…
Größere Aktion mit Rostentfernung
Rost wurde zum TÜV-Problem
Leider kam Emma dann in diesem Jahr wieder nicht einfach so durch den TÜV. Es hatte sich sogar ein Rostloch gebildet am Radlauf, so dass wirklich richtig daran gearbeitet werden musste. Zum Glück hatte ich wieder einen lieben Bekannten, der mir das Ganze fachmännisch wieder beheben konnte. Emma sah danach wieder ganz gesund aus, und auch Freija war sehr zufrieden mit der Arbeit!
Der TÜV und Emma von unten
TÜV
Der TÜV hatte dann nur noch Kleinigkeiten, und in der Grube der Werkstatt konnte ich dann Emma mal unter den Rock gucken … Es ist schon faszinierend, wie so ein riesiges Gefährt von unten aussieht. Jedenfalls hat sie mich wieder mal ganz für sich eingenommen!
Neue High-Heels für Emma
Reifen
Und dann gab’s noch neue Reifen auf die Vorderachse, denn das waren nur Sommerreifen bisher, und deshalb für den Winter überhaupt nicht geeignet. Seitdem hat sie Allwetterreifen auf beiden Achsen!
Motorprobleme mitten im Winter
Motorprobleme
Dann war ich mal im Winter unterwegs mit Emma … und plötzlich fing sie an zu husten und zu bocken, und blieb einfach stehen!
Ich musste den ADAC rufen, der uns dann auf einen Parkplatz in der Nähe schleppte. Dort konnte der liebe Freund, der schon den Rost am Radlauf beseitigt hatte, dann die Emma wieder zum Fahren bewegen. Der Dieselfilter war leider total verstopft und musste gewechselt werden.
Nach diesem aufregenden Jahr machte ich mit dem Innenleben weiter!