Bevor die Emma Emma hieß

… hieß sie „Blue Mule“ und lebte in einem Vorort von Berlin. Ganz zu Anfang, gleich nachdem sie vom Band gekrochen war, kam sie zu den „Wasserwerken in Berlin“, denen sie eine ganze Weile treu diente. Als Blue Mule wurde sie umgebaut zu einem Wohnmobil. 

So kamen wir zusammen…

Lange schon hatte ich den Wunsch nach einem Bus, in dem ich auch -zumindest zeitweise- wohnen könnte. Als mein Mann Wolfgang noch lebte, hatten wir uns einige interessante Exemplare angesehen. Aber sie waren immer jenseits von gut und böse, was den Zustand betraf, und dennoch immer viel zu teuer. So rückte dieser Traum erstmal eine Weile in den Hintergrund, als ich nach Wolfgang’s Ableben eine Weile allein für mich unterwegs war.

2019 zog ich dann nach Nordrhein-Westfalen, an die Grenze zu Niedersachsen. Dort hat sich mein Leben vollständig verändert. Zunächst trat meine süße, wilde und sehr eigensinnige Hündin „Freija“ in mein Leben. Und dann kam zu meiner riesigen Freude endlich auch die Chance auf einen wirklich passenden Bus, nämlich diesen Mercedes-Bus 609D. Ich war sofort schockverliebt und setzte alle meine Hebel in Bewegung, es sollte aber nicht so einfach sein. Die Finanzierung sag nicht gut aus, ich hatte gerade mal die Hälfte des Kaufpreises und sah keine Chance auf den Rest. So sah es also erstmal so aus, als wäre es unmöglich, diesen Traum zu verwirklichen.

Aber plötzlich gab es eine Möglichkeit, mit der ich Unterstützung erhielt… Glücklicherweise hatte eine Crowdfunding-Aktion unter Freundinnen, Freunden und Bekannten dafür gesorgt, dass der Rest zusammengekommen ist! Ich konnte mein Glück kaum fassen!!!

Und dann, am 9. März 2020, genau einen Tag vor dem Viren-Lockdown der öffentlichen Verwaltung des Ortes, wurde der Bus auf mich angemeldet!!! Hier könnt ihr den Film über den Bus sehen, und ihr hört sicher auch die erstaunte Freude in meiner Stimme 🙂

BusFilm

Hier ein Bild mit dem ehemaligen Eigentümer (unkenntlich gemacht), dem ich sehr dankbar für meine Emma bin. Ihn und seine Frau hab ich dann kurz danach nochmal besucht… Er hat Emma gleich mal kräftig geputzt, damit die Lichter auch richtig leuchten konnten, und freute sich, dass alles so gut lief mit uns.

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