Noch ein bisschen aufregender als 2021 war 2022.
Emma war jetzt mein Fahrzeug, mit dem ich immer und überall unterwegs war, von Markt zu Markt, von Veranstaltung zu Veranstaltung und auch sonst. Manchmal stand ich einfach irgendwo in einem Wald und übernachtete dort, es war einfach richtig schön, sich so frei irgendwo aufzuhalten und das eigene Schneckenhaus dabeizuhaben.
Der erste Schubladenschrank
Ich hatte den ersten Schrank erworben, ein gebrauchter Vollholz-Kiefer-Schubladenschrank. Er sah schrecklich aus und war auch nicht mehr ganz in Ordnung, aber ich baute ihn mit Hilfe von Martin um, einem befreundeten Schreiner, der auch andere Wohnmobileinbauten mit anderen Leuten zusammen machte. Er zeigte mir, welche Schließmechanismen für Wohnmobile geeignet sind, und so baute ich diese Knöpfe ein. Davor war da nur die üblichen Holzgriffe, die natürlich untauglich waren, wenn ich mit der Emma unterwegs Kurven fahren wollte. Dazu musste es für mich aber auch schön sein, nicht nur funktionell, also kam die Farbe drauf… Man sagt, dieser Schrank würde vierfach lachen ::-))))
Emma’s Schönheitsreparatur

Wer mich kennt weiß, wie viel Angst ich vor Höhe habe. Allerdings hat ein freundlicher Nachbar mir ein Gerüst zur Verfügung gestellt, deshalb hat das hier ganz gut geklappt, nach anfänglichen Schwierigkeiten. Ich konnte bald recht ruhig da oben sitzen und den Rost in Emma’s Oberstübchen mit Owatrol ein bisschen in den Griff kriegen .
Freija und Emma

Und so ganz langsam war auch Freija einigermaßen zufrieden, wenn wir mit Emma unterwegs waren. Sie hatte von Anfang an Angst, Emma war nicht ihre Freundin! Ich nehme an, es ist der Lärm, den Emma beim Fahren so macht, denn das ist schon erheblich. In diesem Jahr aber gewöhnte sich Freija daran, und sie konnte bei längeren Fahrten auch schon in ihrer inneren Hundehütte schlafen…
Größere Aktion mit Rostentfernung
Leider kam Emma dann in diesem Jahr wieder nicht einfach so durch den TÜV. Es hatte sich sogar ein Rostloch gebildet am Radlauf, so dass wirklich richtig daran gearbeitet werden musste. Zum Glück hatte ich wieder einen lieben Bekannten, der mir das Ganze fachmännisch wieder beheben konnte. Emma sah danach wieder ganz gesund aus, und auch Freija war sehr zufrieden mit der Arbeit!
Der TÜV und Emma von unten
Der TÜV hatte dann nur noch Kleinigkeiten, und in der Grube der Werkstatt konnte ich dann Emma mal unter den Rock gucken … Es ist schon faszinierend, wie so ein riesiges Gefährt von unten aussieht. Jedenfalls hat sie mich wieder mal ganz für sich eingenommen!
Neue High-Heels für Emma

Und dann gab’s noch neue Reifen auf die Vorderachse, denn das waren nur Sommerreifen bisher, und deshalb für den Winter überhaupt nicht geeignet. Seitdem hat sie Allwetterreifen auf beiden Achsen!
Motorprobleme mitten im Winter

Dann war ich mal im Winter unterwegs mit Emma … und plötzlich fing sie an zu husten und zu bocken, und blieb einfach stehen!
Ich musste den ADAC rufen, der uns dann auf einen Parkplatz in der Nähe schleppte. Dort konnte der liebe Freund, der schon den Rost am Radlauf beseitigt hatte, dann die Emma wieder zum Fahren bewegen. Der Dieselfilter war leider total verstopft und musste gewechselt werden.
Nach diesem aufregenden Jahr machte ich mit dem Innenleben weiter!



















